Bonaire Map

Von Curacao nach Bonaire dauert es ca. 15 Minuten mit dem Flugzeug. Nicht vergessen - man muß die gleichen Formulare ausfüllen, wie bei der Einreise nach Curacao. Also im Flugzeug nicht abwinken, wenn einem das Einreiseformular angeboten wird. Der Flamingo Airport liegt südlich von Kralendijk.


Harbour Village


Sand Dollar

Mit dem Taxi sind es ca. 15 Minuten zum Captain Don's Habitat und sollte nicht mehr als 10 Dollar kosten. Unser Taxifahrer hat uns gleich mehr abgeknöpft als vereinbart. Das war auch gleichzeitig unser erster Eindruck von Bonaire... Hat man Transfer gebucht muß man warten, bis der letzte Mitreisende im Bus sitzt. Der Bus klappert dann alle Hotels ab - das Habitat ist meistens das Letzte. Reist man morgens an ist keine Eile geboten - vor 13:00 Uhr kommt man meistens nicht auf die Zimmer und muß warten.

Die 5 größten Hotels liegen an einer Küstenstraße nördlich von Kralendijk. Gleich gegenüber  befindet sich die Insel Klein Bonaire (unbewohnt). Ich habe ein paar Fotos gemacht, so wie man die Hotels von der Küstenstraße aus sieht.


Buddy Dive Resort


Lions Dive Hotel

Es gibt einen kleinen Laden vor dem Sand Dollar. Gleich nebenan ist eine Eisdiele (lecker). Sonst kann man im Bereich der Hotels nichts (eßbares) kaufen. In Kralendijk gibt es allerdings einen größeren Supermarkt, in dem man fast alles bekommt. Wir haben vom Captain Don's Habitat ca. 30 Minuten zu Fuß bis Kralendijk gebraucht. Durch die Hitze und  durch die Abgase der Autos ist es aber kein Vergnügen, dorthin zu marschieren. 

Im Captain Don's Habitat gibt es eine Autovermietung, in der man sich vom Kleinwagen bis zum Allrad-Auto alles mieten kann. Die Preise auf Bonair sind allerdings merklich höher als auf Curacao.


Küstenstrasse von Kralendijk


Kaptain Don's Habitat

Mit dem Auto lohnt es sich, die Insel zu erkunden. Im Norden bietet sich das Gotomeer mit seinen Flamingos besonders an. Wer ein Allrad-Auto gemietet hat, kann auch noch den Washington Slagbaai National Park mitnehmen (kostet Eintritt). Im Süden lohnen sich besonders der Lac Bay, Cai, Pekelmeer und die Solar Salt Works. Wir haben im Süden mehr Flamingos gesehen als im Norden. Die Flamingos sind eigentlich nur mit einem ordentlichen Teleobjektiv gut abzulichten. Steigt man aus dem Auto aus, setzen sich die Flamingos erst einmal aufs Wasser.  Beim Näherkommen schwimmen sie dann weg...

Wie auf Curacao kommen auch auf Bonaire die meisten Touristen zum Tauchen auf die Insel. Ob Curacao oder Bonaire die besten Tauchspots hat, ist Ansichtssache. Auf jeden Fall haben beide Inseln eine fantastische Unterwasserwelt und auf beiden Inseln wird das "dive and feel free" groß geschrieben. Wir werden allerdings wieder nach Curacao reisen, wenn die Zeit (und das Geld) wieder dafür da ist.


Kaptain Don's Habitat


Kaptain Don's Habitat

Was uns auf Bonaire nicht so gut gefallen hat:
- Zuerst die höhere Anzahl an Touristen,
- es ist im Durchschnitt teurer als auf Curacao,
- die Tauchguides,
- die Hotelleitung im Habitat,
- keine Küche in den Juniorsuiten,
- der Swimmingpool (zuviel Wasser im Chlor),
- das Essen im Run Runners.

Wenn man nur zum Abtauchen kommt, wird einem das Eine oder das Andere egal sein. 

Auf jeden Fall sollte man ein Radio mit Kurzwellenbereich mitnehmen. Fernsehgeräte gibt es nicht in den Suiten, nur an der Dekobar (wer amerikanisches Fernsehen mag...). Dafür ist das Radioprogramm (auf UKW) erste Klasse. Wer holländisch versteht, ist auch mit Nachrichten gut versorgt. Sonst gibt es auch mit den Kurzwellenbereichen keine Probleme. Vor dem Urlaub sollte man sich im Internet die genauen Sendefrequenzen besorgen (Deutsche Welle etc.). 


Kaptain Don's Habitat


Kaptain Don's Habitat


Kaptain Don's Habitat